Stress?! 5 Tipps für ein ausgewogenes Leben zwischen Studium und Kindererziehung

Studium und Kindererziehung

Der letzte Artikel über Studieren mit Kind ist doch schon eine Zeit lang her. Der Grund dafür war, dass ich im 4. Semester zu rein gar nichts kam. Von den Semestern, die ich bis jetzt hatte, war dieses Semester sehr herausfordernd.

Übungen, Prüfungen und Co

In jedem Gegenstand hatte ich einiges zum Abgeben. Ich saß jeden Tag stundenlang vor dem Laptop und stand schon am Rande der Verzweiflung. „Wie soll ich das nur schaffen“, ging es mir ständig durch den Kopf. Zum Ende des 4. Semesters war ich richtig schlecht drauf. Ich war mir selber schon zuwider. Untertags stellte der kleine Mann die komplette Wohnung auf den Kopf, sodass ich am Abend mit dem Wegräumen beschäftigt war. Dauermüdigkeit machte sich bereit. Lieber hätte ich am Abend mitgeschlafen, aber nein, die Fachhochschule wartete auf mich. Oft motivierte ich mich mit den Worten „Bald hast du es geschafft. Mehr als die Hälfte hast du schon hinter dich gebracht. Du kannst stolz auf dich sein, dass du als 24-Stunden-Mum, Putze, Köchin und was auch immer auch noch das Studium packst“. Das gab mir doch etwas Ansporn für das Lernen.

Nun komme ich in das 6. und somit letzte Semester des Studiums. Ich bin bereits viel entspannter und habe aus meinen Erfahrungen gelernt. Was ich gegen den Stress während des Studiums und Kindererziehung gemacht habe, könnt ihr hier lesen:

1. Es muss nicht immer alles perfekt sein

Früher machte es mich fertig, wenn in der Wohnung Chaos herrschte und die Staubschicht auf den Möbeln deutlich erkennbar war. Mittlerweile lasse ich mich davon nicht mehr aus dem Konzept bringen. Wen stört es, wenn eine Zettelwirtschaft am Esstisch herrscht oder Kleidungsstücke die Sessel verschönern? Mit einem Kind im Haushalt sind blitzblanke Räume Geschichte.

2. Freunde helfen in der Not

Selten, aber doch kam der Tag, an dem mir alles zu viel wurde. Ich musste raus aus dem Alltag. Hin und wieder ist es gut, wenn der Mann auf das Kind aufpasst und man sich einen Frauenabend gönnt. Schlechtes Gewissen wäre hier fehl am Platz. Immerhin leistet man als Frau und Mutter einiges und somit hat man es verdient für paar Stunden außer Haus zu gehen, um einen netten Film zu sehen oder mit einer Freundin essen zu gehen.

3. Entspannung pur

Massage oder ein Friseurbesuch können einen stressigen Tag in Nu wegzaubern.

4. Hilfe annehmen

Ohne meiner Familie und meinen netten Nachbarn würde ich das Studium womöglich nicht schaffen. Es reicht schon, wenn das Kind für paar Stunden bei Opa und Oma oder bei der lieben Nachbarin ist. In der Zeit konnte ich einiges für das Studium erledigen.

5. Sich selbst belohnen

Nach den ganzen Strapazen habe ich mir ein Ziel gesetzt und mir dafür eine Belohnung ausgesucht. Ich möchte das Studium mit der Prüfung Ende Juni abschließen. Als Belohnung gehe ich mit meinem Mann zum Ed Sheeran Konzert, das genau an dem Wochenende nach den Bachelor-Prüfungen stattfindet. Es war verdammt schwer, Karten zu ergattern. Deswegen ist der Ansporn noch umso größer, das Studium positiv abzuschließen.  

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