10 Dinge, die eine Mami brauchen kann

Schuhe fürs Baby

1) Stoffwindeln

Bevor der kleine Mann auf die Welt kam, war ich eigentlich der Meinung gut ausgestattet zu sein. Ich hatte zwölf Stück an Stoffwindeln. Wird doch reichen, dachte ich mir. Falsch gedacht. Eine Stoffwindel gehört immer griffbereit. Zwei Stück sind in der Wickeltasche, eine auf der Wickelkommode, eine auf seinem „Spielplatz“ auf der Couch, eine im Kinderwagen. Die Anzahl der Stoffwindeln habe ich auf 20 Stück erhöht.

 

2) Fleckenentferner

Vor der Schwangerschaft wusch ich alle paar Tage die Wäsche. Nun läuft die Waschmaschine täglich. Leider habe ich festgestellt, dass ein normales Waschmittel bei gewissen Malheurs auf der Babykleidung nicht ausreichend hilft. Vor allem dann nicht, wenn mit Kürbis- oder Karottenbrei gefüttert wird. Fleckenentferner bewirkt hier Wunder. Ich kann den Fleckenentferner von Dr. Beckmann für Obst und Getränke empfehlen.

 

3) Babybadewanne

Ich kann mich gut erinnern, dass mein Mann mich fragte, ob er eine gebrauchte Babybadewanne kaufen soll. Meine Antwort war „Brauchen wir nicht. Wir haben keinen Platz dafür“. Gut war es, dass sich mein Mann durchgesetzt hat. Eine Badewanne für das Baby ist eine gute Investition.

 

4) Babyschuhe

Nie im Leben hätte ich früher Babyschuhe gekauft. Eine unnötige Geldausgabe war meine Argumentation, bevor ich selbst Mami wurde. Kleidung für den kleinen Mann habe ich gebraucht gekauft. Dabei waren auch Schuhe. Im Nachhinein gesehen, war es gut, dass ich doch welche gekauft habe. Ich habe den kleinen Mann vor dem Winterbeginn oft in der Trage gehabt. Hätte er keine Schuhe getragen, wäre ihm kalt an den Füßen geworden. Außerdem denke ich, dass uns doch auch kalt wäre, würden wir nur mit Socken herumlaufen.

 

5) Trage

Goldwert! Ich habe eine Tragehilfe und ein Tragetuch. Solange der kleine Mann noch nicht selbst sitzen kann, nehme ich die Tragehilfe zum Einkaufen her. Mit dem Kinderwagen kann es in manchen Geschäften recht abenteuerlich werden, wenn entweder Stiegen als Hindernis beim Eingang sind oder die Gänge sehr schmal sind, dass man mit dem Kinderwagen kaum vorbeikommt. Mit der Trage hat man genug Platz. Vor allem auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

6) Stilltuch

Mein Sohn war zwei Wochen alt, als ich ihn das erste Mal im Freien gestillt habe. Wir waren nur paar Meter von zu Hause entfernt, als er zum Schreien anfing und Hunger hatte. In der Nähe gab es einen Kinderspielplatz. Ich setzte mich hin und legte die Stoffwindel über meine Schulter. Es fing schon damit an, dass ich nicht wusste, wie ich das Tuch am besten nützen sollte, damit man meine Brust nicht sieht. Ich schaffte es halbwegs, meine Brust und den kleinen Mann zu bedecken, bis der Wind hineinblies und die Windel herumwirbelte. Zu Hause angekommen, bestellte ich mir ein Stilltuch. Mit dem Tuch bin ich sehr zufrieden. Egal wo ich bin, der kleine Mann und meine Brust sind beim Stillen verdeckt. Man sieht gar nichts.

 

7) Warmhaltebox

Der kleine Mann bekommt sein Mittagessen zwischen 11 und 12 Uhr. An manchen Tagen schaffe ich es nicht zur Mittagszeit zu Hause zu sein. Daher ist eine Warmhaltebox sehr praktisch, wenn man unterwegs ist. Ich koche das Essen etwa eine Stunde bevor ich das Haus verlasse und gebe es im heißen Zustand in die Warmhaltebox. Hält einige Stunden warm.

 

8) Windeleimer

Ab dem Zeitpunkt, wenn die kleinen Mäuse feste Nahrung bekommen, ist ein Windeleimer eine wirklich gute Investition. Volle Windeln hinterlassen keine unangenehmen Gerüche, wenn der Deckel geöffnet wird. Ich kann mir vorstellen, dass die Duftwolke einen umhaut, wenn ein normaler Mistkübel verwendet wird. Wir haben seit Anfang an den Windeleimer von Angelcare in Gebrauch. Alle drei bis vier Tage wird der Schlauchsack gewechselt. Die Größe des Eimers ist optimal. Kein Bücken und dank dem Tretpedal eine einfache Handhabung. Der einzige Nachteil sind die Nachfüllkassetten, die doch sehr in die Geldbörse gehen.

 

9) Kinderwagen-Muff

Bis zu dem Zeitpunkt, als ich einen Kinderwagen-Muff bei einer Freundin sah, wusste ich gar nicht, dass es so ein Accessoire überhaupt gibt. Es ist echt sein Geld wert. Ich habe mir den Muff gebraucht gekauft. Der Muff wird am Griff des Kinderwagens befestigt. Durch das weiche Innenfleece und die wind- und wasserabweisende Außenschicht ist er der perfekte Begleiter in der Winterzeit.

 

10) Tragecover

Sobald es kalt wurde, wollte ich einen Wärmeschutz für den kleinen Mann, wenn ich ihn in der Trage hatte. Es gibt auch Tragejacken, aber mir war die Anschaffung zu teuer. Deswegen entschied ich mich für ein gebrauchtes Tragecover von MaM. Es ist winddicht, wasserdicht und atmungsaktiv. Das Innenfleece besteht aus einem weichen und wärmenden Material.

Das Tragecover wird über die Trage gelegt und mit Schnüren am eigenen Rücken befestigt. Darüber kann jede x-beliebige Jacke getragen werden. An den Seiten ist man selbst durch das Tragecover geschützt und es bläst kein Wind in die Jacke. Der einzige Nachteil dabei ist, dass der eigene Hals nicht abgedeckt ist. Ich wickle mir einen fetten Schal einige Male herum und stopfe die Enden rechts und links in die Trage. Dann geht es schon.

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